Zum Inhalt springen
11. April 2017

Premiere für den Kunststoffformenstahl Formadur 400

Komplexe Geometrien präzise geformt – unter diesem Motto präsentieren die Deutschen Edelstahlwerke auf der Moulding Expo (Halle 6, Stand 6D57) erstmals ihre Neuentwicklung Formadur 400. Mit dem neuen Kunststoffformenstahl setzt das Tochterunternehmen der SCHMOLZ + BICKENBACH Gruppe einen technologischen Meilenstein im Bereich Oberflächengüte. Der vorvergütete Spezialstahl zeichnet sich durch ein homogenes Gefüge bei einer Härte von 365–410 HB aus. Dadurch ist er hervorragend polierbar, wodurch die Produktqualität beim Kunststoffspritzguss beispielsweise von Heckklappen und Kotflügeln deutlich steigt.

Kunststofferzeugnisse müssen branchenweit immer engere Toleranzen hinsichtlich Maßhaltigkeit und Passgenauigkeit erfüllen – dies gilt sowohl für das Gehäuse von Flachbildschirmen als auch für Stoßfänger in der Automobilindustrie. Um das werkstoffbedingte Potenzial zu steigern, haben die Deutschen Edelstahlwerke einen Stahl entwickelt, der bisher erreichbare Oberflächenqualitäten übertrifft. Der Kunststoffformenstahl Formadur 400 steht im Mittelpunkt der Messepräsentation auf der Moulding Expo in Stuttgart. Dieser Werkstoff ist eine Weiterentwicklung der vorvergüteten Standardgüten 1.2311 und 1.2738. Damit tragen die Deutschen Edelstahlwerke als Experte für Stahlanwendungen im Werkzeug- und Formenbau den steigenden Marktanforderungen Rechnung. Durch das abgestimmte Eigenschaftsprofil eignet sich Formadur 400 für die präzise und effiziente Fertigung von komplexen und groß dimensionierten Kunststoffformen. Zum einen ist das Stahlprodukt gut zerspanbar und gut schweißbar, zum anderen zeichnet sich Formadur 400 durch eine verbesserte Durchvergütbarkeit bis in den Kern aus. Dadurch liegt die Härte über den gesamten Blockquerschnitt homogen zwischen 365 und 410 HB. Folglich ergibt sich eine hervorragende Polierbarkeit sowie eine präzise Narbätz- und Laserstrukturierbarkeit des Materials. 

Für noch höhere Ansprüche an die Polierbarkeit bieten die Deutschen Edelstahlwerke Formadur 400 in der Superclean-Variante an: Der Werkstoff wird nach dem Gießprozess per Elektro-Schlacke-Umschmelzverfahren erneut umgeschmolzen und weist ein noch gleichmäßigeres Gefüge auf. Für geringere Härteanforderungen bis zu 355 HB präsentieren die Deutschen Edelstahlwerke den vorvergüteten Kunststoffformenstahl Formadur 320 auf der Moulding Expo – dieser ist ebenfalls in der Superclean-Variante erhältlich. Mit diesen beiden Kunststoffformenstählen aus der Formadur-Produktfamilie garantieren die Deutschen Edelstahlwerke höchste Stahlqualität für diverse Werkzeuge und Kunststoffprodukte. 

Mehr Informationen erhalten Interessenten unter

http://messe.dew-stahl.com
 

Downloads

DOC 2017-04_Deutsche_Edelstahlwerke_PM_Moulding_Expo_01.doc (113 kb)